Sascha's geiler Bildhost
20
November
2010

Kapitel: Graue Tage

Ok Leute,

es gibt Tage im Leben in einer Frau, die können echt beschissen sein. Und ich meine damit nicht die roten Tage, die uns monatlich heimsuchen und uns das Leben schwer machen.
Es sind eigentlich genau die Tage im Leben, die uns alle treffen, auch die männlichen Individuen unter uns und das sogar oft genug. Es sind diese grauen Tage, die schon beim ersten Blick aus dem Fenster oder in den Spiegel einfach beschissen anfangen.
Du wachst auf, starrst an die Decke und fragst dich noch, ob dass was du eben noch träumtest vllt nicht doch der Wahrheit entsprechen könnte. Du fragst es dich nicht nur, du hoffst es...und zwar unglaublich inständig. Doch ein einziger Blick an die rechte oder linke Seite reicht aus um dir deutlich zu machen, dass es jemand fehlt. Mit einem schweren Seufzer erhebst du dich aus dem Bett, blickst aus dem Fenster und denkst: "Scheiße ...."
Draußen ist es grau, das Zimmer sieht nicht besser aus und ein Blick in den SPiegel verrät dir, dass auch dein Gesicht nicht anders aussieht. Grandiose Aussichten...findet ihr nicht auch?
Der Gang ins Bad ist schlurfend und träge. Dir gehen tausend Gedanken durch den Kopf, du hast das Gefühl, die Last der Welt zu schultern, dein Körper fühlt sich irgendwie taub an und zusätzlich hast du das Gefühl für nur fünf Meter, zwei sehr lange Stunden zu brauchen. Doch wenn du auf die Uhr siehst, stellst du fest, dass es grade zwei Minuten waren.
Und genau so zieht dich das Zeitgefühl durch den ganzen Tag. 5 Minuten fühlen sich an wie fünf Stunden und fünf Stunden fühlen sich an, wie fünf verdammt lange Tage... Aller paar Minuten entfährt dir ein furchtbar lauter Seufzer. Alle sehen dich fragen an, aber "nein es ist nichts". Man kann den Leuten nicht immer mit dem gleichen Satz in den Ohren liegen.
Du schaltest den Fernseher an: Es läuft nichts, du zappst wirr durch das Programm, nichts spricht dich an. Überall nur Paare oder langweiliger Schmarrn. Frustriert wird das TVgerät wieder abgeschalten.

Ich hab das ständige Bedürfnis mir die Haare zu raufen oder zu seufzen. Wirr durchs Haus zu laufen, auf der Suche nach einer sinnvollen Beschäftigueng, die mich an etwas anderes denken lässt, als die unglaubliche Zeitspanne ohne mein Schatz. Die so lang gar nicht ist, aber sich unglaublich lang anfühlt. Übertreibe ich?

Keine Ahnung, also raufe ich mir die Haare, seufze mehrmals laut und trinke einen Kaffee oder zwei oder drei oder vier. Oder unglaublich viele. Oder schreibe Einträge, die sich ohne keiner durchliest um mir Luft zu machen oder mich zu beschäftigen


Es gint Tage im Leben, die fangen beschissen an, laufen beschissen weiter und enden beschissen. Aber das ist in Ordnung.
Man kann nicht alles haben...

In diesem Sinne, danke für die Aufmerksamkeit



Incubus- I miss u

To see you when I wake up
Is a gift I didn't think could be real.
To know that you feel the same as I do
(Is a three-fold, Utopian dream.

You do something to me that I can't explain.
So would I be out of line if I said "I miss you"?

I see your picture.
I smell your skin on
The empty pillow next to mine.
You have only been gone ten days,
But already I'm wasting away.
I know I'll see you again
Whether far or soon.
But I need you to know that I care,
And I miss you.



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